Welche Betreuungsformen gibt es?

Kindertagespflege

Die reguläre Kindertagespflege beginnt ab einem wöchentlichen Betreuungbedarf von mind. 10 Stunden. Dabei ist es egal, ob Sie Ihr Kind täglich 2 Stunden zur Tagesmutter bringen, oder ob Sie die 10 Stunden blocken. Auch ein Blocken auf ein Schichtsystem (z.B. Woche 1: MO - FR jeweils 4 Stunden, Woche 2: keine Betreuung benötigt) ist möglich.

Bei dieser Betreuungsform schließen Sie einen Kindertagespflegevertrag mit Tagesmutter und Fachdienst Kindertagespflege ab. Es gelten die jeweiligen Stundensätze des Fachdienstes Kindertagespflege. Diese Betreuungsform ist förderfähig.

 

Kurzzeitbetreuung

Benötigen Sie weniger als 10 Stunden durchschnittlicher Betreuungszeit pro Woche, so befinden Sie sich im Bereich der Kurzzeitbetreuung. Hier schließen Sie direkt einen Privatvertrag mit Ihrer Tagesmutter ab. Den Stundensatz verhandeln Sie ebenfalls direkt mit der Tagesmutter.

Die Kurzzeitbetreuung ist bis max. 15 Stunden pro Woche Betreuungsumfang möglich und ist nicht förderfähig.

 

Randzeitenbetreuung

Ist Ihr Kind in einer Kinderkrippe oder einem Kindergarten und Sie benötigen zusätzliche Betreuung vor oder nach dem Besuch der Einrichtung, so befinden Sie sich im Bereich der Randzeitbetreuung. Manche Tagsmütter übernehmen auch einen Hol- und Bringdienst. Fragen Sie danach.

Diese Form der Betreuung ist unter Umständen förderfähig.

 

Ersatzbetreuung

Die Ersatzbetreuung kann immer dann in Anspruch genommen werden, wenn es sich um die Betreuungsform "Kindertagespflege" handelt. Sie überbrückt automatisch Krankheits- und Urlaubszeiten der Tagesmutter.